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Life Forestry Switzerland AG
Mühlebachstrasse 3, P.O. Box
CH-6370 Stans NW
Tel.: 0041-41 632 63 00
Fax: 0041-41 632 63 01
info@lifeforestry.com
Für die Anpflanzung auf den Freiflächen werden die Setzlinge in die vorbereiteten Löcher eingesetzt. Diese werden für gewöhnlich in Drei-Meter-Abständen gebohrt, was dann 1100 Bäumen auf einem Hektar Fläche entspricht. Nur im Bedarfsfalls kommen hierbei zusätzlich sorgfältig abgestimmte Dünger- und Wachstumsmittel zum Einsatz.
Die gesamte Anpflanzung erfolgt dabei in Handarbeit und wird von den Forst-Ingenieuren der Life Forestry ständig überwacht. Wichtig ist es, schon zu Beginn der Regenzeit nicht nur über eine ausreichende Anzahl an Setzlingen zu verfügen, sondern auch ein grosses Pflanzteam bereitzustellen.
Vor allem die jungen Pflanzen tragen in Relation zum Stammdurchmesser bemerkenswert grosse Blätter mit einer Länge von bis zu einem Meter. Schon nach rund sechs Monaten überragen die Bäume in der Höhe die Plantagenarbeiter.
Unerlässlich für das gerade und schnelle Wachstum wird dann das regelmässige Zurückschneiden der jungen Bäume. Werden im unteren Bereich die Äste und Blätter im richtigen Mass geschnitten, treibt der Baum in der Krone neue Äste aus - das Wachstum wird voranzutreiben. Diese Massnahme erlaubt aber auch den möglichst geraden Wuchs zu unterstützen. Ungepflegtes Teak entwickelt im Stamm Knoten und Unebenheiten, die zu einer Wertminderung führen.
Zur ordentlichen Plantagenwirtschaft gehört neben dem forstlichen auch der administrative Bereich. So müssen die Bäume nach dem Ende der Pflanzphase einzeln begutachtet und erfasst werden. Die Baumreihen werden gezählt und ebenso wie die Bäume selbst nummeriert. Die Kombination aus Baumreihe und Baumnummer ergibt schliesslich eine eindeutige Zuordnung. Damit ist von Beginn an die individuelle Zuteilung gewährleistet. Dies alles und noch mehr ist Bestandteil des Management-Plans, der für jede Plantage einzeln erstellt wird.
Später werden die Bäume bei Bedarf zusätzlich geocodiert und mit fortlaufend nummerierten Aluminiumplaketten versehen. Damit diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe sorgfältig und gewissenhaft durchgeführt wird, beschäftigt Life Forestry hierfür ein eigenes Team von Fachleuten aus Europa.
Regelmässig wird das Wachstum der Bäume im Rahmen von Plantagenbegutachtungen überwacht und protokolliert. Dazu gehört unter anderem das Vermessen der Baumdurchmesser. Aber auch Bodenproben werden immer wieder gezogen und im Labor analysiert.
Die Ergebnisse der Untersuchungen finden in jährlichen, sogenannten Inventarios ihre Veröffentlichung, die auch den Baumeigentümern zugänglich gemacht werden.
Um die Wachstumsentwicklung beurteilen zu können, werden zusätzlich unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben, anhand deren Ergebnissen der Zustand der Plantagen abgelesen werden kann.