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Life Forestry Switzerland AG
Mühlebachstrasse 3, P.O. Box
CH-6370 Stans NW
Tel.: 0041-41 632 63 00
Fax: 0041-41 632 63 01
info@lifeforestry.com
Damit die Stämme der Teakbäume möglichst gerade wachsen, werden sie fortlaufend ausgeastet. Dies führt auch dauerhaft zu einer besseren Holzqualität.
Anfangs werden auf einer Plantage die jungen Bäume in einem Abstand von 3 bzw. 3,5 Metern gepflanzt. Dadurch stehen auf einem Hektar Fläche zunächst zwischen 800 und 1100 Bäume. Schon nach kurzer Zeit berühren sich die Blätter der benachbarten Pflanzen. Dadurch entsteht ein Wettbewerb um das Sonnenlicht und um die Nährstoffe im Boden - die Bäume wachsen rasch und beinahe senkrecht nach oben.
Doch bereits nach drei Jahren würde dieser Konkurrenzkampf dazu führen, dass die einzelnen Bäume nicht mehr genügend Licht erhalten und sich damit das Wachstum verlangsamen würde. Daher erfolgt zu diesem Zeitpunkt bereits eine erste Zwischenausforstung. Man spricht davon, dass die Plantage ausgedünnt wird.
Hierbei ist das besondere Augenmerk der Forstingenieure gefragt. Sie erkennen die besten und gesündesten Bäume und schaffen mit der Zwischenausforstung den nötigen Platz für ein optimales weiteres Gedeihen der übrigen Bäume. Diese ersten Ausdünnungsaktivitäten finden üblicherweise im 3. und im 7. Jahr statt. Unabhängig von der ursprünglich gepflanzten Baumanzahl bleiben nach diesen beiden Ausforstungen noch gut 400 Bäume pro Hektar Fläche auf der Plantage stehen.
Im 10. und 15. Jahr erfolgen weitere Ausforstungen. Hier sind die Bäume aber zwischenzeitlich so gross gewachsen, dass deren Holz kommerziell verwertet werden kann. Für die Anleger entstehen hier bereits erste nennenswerte Erlöse.
Nach 20 Jahren schliesslich ist das Ende der Rotationszeit erreicht und die zu diesem Zeitpunkt noch verbleibenden 231 Bäume je Hektar Fläche werden geerntet.