Life Forestry Switzerland AG
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Kundenbesuch der Familie Dibbert auf der Life Forestry Teak Plantage "Santa Rosa I" in Ecuador
"Alles begann mit der Entscheidung unseres Sohnes Sebastian Mitte 2010, seinen Zivildienst im Ausland ableisten zu wollen. Die Wahl fiel auf einen Freiwilligeneinsatz in Ecuador (Programm weltwärts, entwicklungspolitischer Freiwilligendienst mit Förderung durch das BMZ, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Seit dieser Zeit beschäftigte sich die ganze Familie mit dem Land und schliesslich ist es allen ans Herz gewachsen.
Es war dann unser gemeinsamer Wunsch Ecuador als ganze Familie kennenzulernen, und so reifte der Entschluss sehr schnell, gemeinsam mit meiner Frau Gabriele und den drei Söhnen Jonathan, Frederik und eben Sebastian das südamerikanische Land am Äquator zu besuchen. Als Zeitraum kamen dafür nur die Osterferien 2011 in Frage.
Bereits viel früher, nämlich schon im November 2010 war die Entscheidung für ein nachhaltiges Investment bei Life Forestry gefallen. Ökologische, soziale und finanzielle Ziele unter einen Hut zu bekommen, ist ein hoher Anspruch und im Vergleich zu Aktien sehr langfristig zu betrachten. Die Argumente überzeugten uns ebenso wie die umfangreichen und aussagekräftigen Dokumentationen und vor allem die ausführliche, fachkundige und persönlicher Beratung. Bis 2029 werden wir nun unsere Teakbäume wachsen lassen, bis sie schliesslich als FSC-zertifiziertes Holz von Life Forestry für uns verkauft werden.
So lag es für uns natürlich nahe, den Besuch in Ecuador mit einer Plantagenbesichtigung zu verbinden. Der enge und dichtgedrängte Zeitplan der Reise erlaubte nur den 18.April 2011 als Besuchstag und wir waren dankbar, dass die Organisatoren von Life Forestry dies möglich machten und uns direkt in Guayaquil am Flughafen abholten.
Der Empfehlung, einen Geländewagen anzumieten erwies sich als überaus sinnvoll, wie wir nach dem Festfahren im Schlamm bald merkten. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Knut Radicke (Life Forestry Ecuador S.A.) und seines Teams bekamen wir zunächst grüne Life Forestry Schirmkappen überreicht, die uns gut vor der Sonne schützten.
Durch dichten Grossstadt-Verkehr, über gut ausgebaute Autobahnen und Landstraßen führte der Weg schliesslich über Schotter- und Feldwege zur Plantage.
Ein ärgerlicher Zwischenfall ereignete sich bei einer Kaffee-Pause, als sich unser Leihwagen automatisch bei steckendem Zündschlüssel verschloss. Während wir zunächst ob dieser neuen Erfahrung einigermassen ratlos waren, blieb Herr Radicke erstaunlich gelassen. Er organisierte Hilfe und nach einer halben Stunde hatte der Mechaniker die Tür geöffnet. Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir dann die Plantage.
Lediglich ein weiterer Zwischenhalt war vorgesehen, als es zum Schleifen der Macheten ging.
Auf der Plantage angekommen erklärte uns Herr Radicke sehr eindrucksvoll den Werdegang einer Teakplantage, von der Bodenvorbereitung, der Pflanzung im Fünferraster, der Nutzung der Regenperiode, der Pflege der Baumscheiben mit der Machete und der Astpflege beim schnellen Wachstum der Teakbäume. Faszinierend für uns war die Erkenntnis, wie robust Teakbäume sind, dass sie selbst Feuer standhalten.
Dann stieg unsere Vorfreude und Aufregung, denn wir machten uns auf den Weg, um unsere eigenen Bäume zu finden. Knut Radicke hatte dafür den Lageplan der Plantage mitgebracht.
Das erste Stück fuhren wir mit dem Wagen durch ausgefahrene und teils regennasse, schlammige Wege, ehe es zu Fuß weiterging.
Der Life Forestry Geschäftsführer ging in Gummistiefeln mit der Machete voraus. Nicht nur um uns den Weg zu zeigen, sondern auch um Schlangen aufzuspüren und zu vertreiben.
Davon fasziniert und angespornt gingen unsere beiden ältesten Söhne allein mit der Machete zu unseren gekennzeichneten Bäumen. Für sie war es ein besonderes Abenteuer, zumal nachher von einem Forstarbeiter wirklich eine meterlange Schlange erwischt werden konnte.
Am Ende des Besuchs trafen wir uns alle noch einmal am Eingang der Plantage um uns für die hervorragende Führung, die persönliche Betreuung und die vielen Informationen zu bedanken. Nach dem Gruppenfoto verabschiedeten wir uns und fuhren zurück nach Guayaquil.
Mit diesen tollen Eindrücken setzten wir schliesslich unsere Reise durch Ecuador fort. Wir besuchten unter anderem Atacames, Quito, den Mittelpunkt der Welt, und als Höhepunkt das Naturparadies Galapagos.
Zwischenzeitlich sind wir längst zurück in Deutschland, aber von der Faszination Ecuador sind wir immer noch begeistert. Wir haben Life Forestry schon weiter empfohlen und werden das auch in Zukunft weiter so halten."
Ulrich Dibbert
Gabriele Stobbe-Dibbert
Jonathan Dibbert
Sebastian Dibbert
Frederik Dibbert























