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Life Forestry Teakplantagen schützen Klima und Natur

Aufforstung von Brachflächen schützt vor Regenwald-Abholzung

Umweltschützer fordern einerseits einen Stopp der Abholzung von Regenwäldern und andererseits die Wiederaufforstung. Beides sei essentiell, um die Ziele des Klimaschutzes zu erreichen. In der Kritik stehen bei den Naturschützern wie dem deutschen NABU, WWF, Greenpeace oder auch der Tropenwaldstiftung „Oro Verde“ aus Bonn diejenigen, die Wald mit kommerziellem Hintergrund aufforsten.

Von ödem Nutzwald und Monokultur ist die Rede und es ist unstrittig, dass derartige Aufforstungen weniger artenreich sind, als naturbelassene Wälder. Doch greift diese Kritik aus Sicht von Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg zu kurz, denn auch kommerzielle Aufforstungen müssten differenziert betrachtet werden. So schreibt das World Resources Institut (www.wri.org) in einer Veröffentlichung seiner Waldabteilung Global Forest Watch, „dass die
internationale Gemeinschaft sich zwar ehrgeizige Ziele zur Beendigung der Entwaldung gesetzt hat, aber eine wachsende Weltbevölkerung mehr Holzprodukte verlangt. Baumfarmen müssen daher eine wichtige Rolle bei der Deckung dieses Bedarfs spielen. Wenn jedoch große Flächen natürlicher Wälder gerodet werden, um Platz für neue Plantagen zu schaffen, könnten die Schutzziele untergraben werden. Die Auswirkungen der Plantagenausdehnung auf Kohlenstoff, Biodiversität oder Wasser müssen Standort für Standort bewertet werden.“

Daher hat das WRI mit einem internationalen Forscherteam seit Jahren eine intensive Kartographierung der weltweiten Wälder ins Leben gerufen. Unter www.globalforestwatch.org lassen sich die jährlichen Veränderungen in umfangreichen Statistiken prüfen.

Unter anderem umfasst dabei die Kategorie der "gepflanzten Bäume" auch sämtliche Forstplantagen. Diese Wälder, die manchmal auch als "Baumfarmen" bezeichnet werden, beliefern die Weltwirtschaft mit einem konstanten Strom von Bauholz, Zellstoff für Papier und Brennholz für Energie. Der Datensatz umfasst dabei auch landwirtschaftliche Nutzpflanzen wie Ölpalmenplantagen, Avocadofarmen, Apfelplantagen und sogar Weihnachtsbaumfarmen.
Überraschend ist dabei, dass nur gerade einmal 5 bis 7% des weltweiten Waldesbestandes tatsächlich aus Plantagen bestehen. Wenn diese auf ehemaligen Brachflächen entstehen und nicht zuvor Regenwald dafür gerodet wurde, können sie einen ausgesprochen wertvollen Beitrag leisten.

So sind bei Life Forestry von den insgesamt rund 6'400 Hektaren Teakplantagen mit über 2'500 Hektar rund 40 Prozent der Gesamtfläche als Schutzzonen ausgewiesen. Auf diesen kann sich natürlicher Sekundärwald entwickeln und so Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt schaffen. Life Forestry nimmt damit den Nachhaltigkeitsgedanken sehr ernst und beweist mit seinen Teakplantagen, wie Ökologie und Ökonomie im Einklang funktionieren können.

Exemplarisch hierfür können seltene Froscharten ebenso genannt werden wie zahlreiche Schlangenarten oder Affen. Diese nutzen die Schutzzonen sowohl als Lebensraum, wie auch als Korridore innerhalb grösserer Reviere. Besonders bemerkenswert ist dabei auch die Sichtung des Life Forestry Symbols - dem Jaguar - im Umfeld der Plantagen. Von dem, vom Aussterben bedrohten Raubtierm, leben gemäss Angaben der costa-ricanischen Jaguar-Aufzuchtstation http://www.jaguarrescue.foundation nur noch rund 400-600 Tiere im ganzen Land.

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