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Warum es auf Teakplantagen nicht brennt

Stans, 12.12.2013

Das Interesse an Waldinvestments ist grösser als je zuvor. Doch immer wieder werden Anleger durch Medienberichte über den Klimawandel, Wetterextreme und Gentechnik aufgeschreckt. Im Rahmen seiner Transparenz-Offensive berichtet Life Forestry über vermeintliche und tatsächliche Risiken moderner Waldinvestments und erläutert, welche Gegenmassnahmen verlässliche Anbieter treffen.

Life Forestry Switzerland AG macht Risiken für Holzinvestoren transparent


Die Life Forestry Switzerland AG bietet seit 2006 FSC®-zertifizierte tropische Edelhölzer der höchsten Plantagenholz-Qualitätsstufe an und zählt zu den Anbietern, die von Anfang an ein Risikomanagement nach modernsten Standards praktizieren. Ihre Erfahrungen mit den Risiken der tropischen Forstwirtschaft gründen vor allem darauf, dass die Baumbestände von Life Forestry als Direktinvestment angeboten werden, mit anderen Worten: Life Forestry erwirbt die Anbauflächen auf eigenes Risiko, zieht die Setzlinge in seiner Baumschule heran, übernimmt die Pflanzung und übergibt dem Kunden „schlüsselfertig“ einen jungen Baumbestand. Auch das Wachstumsrisiko wird von Life Forestry übernommen: Falls in den für die Widerstandsfähigkeit der Bäume entscheidenden vier Pflanzjahren mehr als 10% der vertraglich vereinbarten Teakbäume nicht anwachsen, verpflichtet sich der Anbieter, Ersatzbäume des gleichen Jahrgangs und der gleichen Qualität zu liefern.

Das Wachstumsrisiko zählt zu den klassischen Risiken jedes forstwirtschaftlichen Betriebs. Was Anleger als Risiken wahrnehmen, entpuppt sich in der Realität oft als überholtes Klischee. So spielen natürliche Risiken wie Feuer, Sturmschäden oder Schädlingsbefall in der Praxis eine weitaus geringere Rolle, als gemeinhin angenommen wird. Auch das von Verbraucherschützern häufig zitierte Feuerrisiko bei  Waldinvestments gilt bei Fachleuten als vernachlässigbar: „Das Brandrisiko von Baumplantagen unter kontinuierlichem Management liegt weltweit bei 0,02 Prozent“, bestätigt der Waldinvestmentexperte Klaus Biskup.

Besonders bei Waldprojekten in tropischen Regionen, wo die Mehrheit der von modernen Waldinvestoren finanzierten Aufforstungen angesiedelt ist, stellt Feuer ein geringes Risiko dar. Wer Medienberichte aufmerksam liest, wird feststellen, dass natürliche Brände in diesen Klimazonen äusserst selten vorkommen. Die Regenmenge beträgt dort das Drei- bis Vierfache der jährlichen Wassermenge, die in Deutschland gemessen wird. Trotz der seit Jahrzehnten praktizierten Brandrodung von tropischen Regenwäldern ist kein Fall bekannt, wo sich Feuer in den Tropen unkontrolliert ausgebreitet hätte.

Wer dennoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann schon bei der Wahl der Baumart auf Feuerresistenz achten. Generell gilt: Edelhölzer haben anders als Nutzhölzer wie Kiefer oder Buche keine leicht entzündlichen Bestandteile, d.h. für einen Brand wären extrem hohe Temperaturen nötig. Diese entstehen aber nur bei einer sehr dichten Bodenvegetation in Verbindung mit Sträuchern und vermoderten Ästen, wie sie nur in Naturwäldern oder naturnahen Aufforstungen auftritt. Auf gut gepflegten Baumplantagen hingegen wird das Unterholz regelmässig entfernt.

Teakplantagen sind weitgehend feuerresistent


Der Sieger in puncto Feuerresistenz ist das weltweit kultivierte Teakholz. Selbst in jungen Jahren kann Feuer dem extrem silikonhaltigen Baum nachweislich keine wachstumsmindernden Schäden zufügen. In Afrika werden Teakbäume deshalb sogar als Schutzgürtel um feuerempfindliche Plantagen herum angebaut. Life Forestry hat aus Gründen der Arbeitssicherheit auf seinen Plantagen dennoch Feuerschneisen angelegt und lässt diese laufend kontrollieren, damit nicht durch Unachtsamkeit Unterwuchsfeuer oder Funkenflug von Nachbargrundstücken entstehen können. „Ganzheitliches Risiko-Management bedeutet, dass wir nicht nur unsere Waldbestände, sondern auch unsere Mitarbeiter schützen. Dazu  gehört in erster Linie natürlich die Vermittlung von Know How. Zu wissen wie man sich vor Gefahren, vor allem Schlangenbissen schützt und was im Notfall zu tun ist, wird in regelmässigen Schulungen ebenso gelehrt, wie die richtige Bewirtschaftung zum Schutz der Plantagen“, erläutert Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg.




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