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Welche Folgen hat das Teak- Exportverbot von Myanmar?

Life Forestry: Teakholz aus kontrolliertem Anbau wird aufgewertet

Stans, 09.04.2014

Diesen Monat soll aus dem Plan Wirklichkeit werden: Der Staat von Myanmar will ein Exportverbot für seine letzten Bestände an naturgewachsenem Teakholz in Kraft setzen.

Forstwirte und Waldschützer rund um den Globus können zur Abwechslung aufatmen, denn wie wir in unserem letzten Beitrag berichtet hatten, wurde Naturteak auf der ganzen Welt in den letzten Jahren rücksichtslos abgeholzt. Besonders im waldreichen Staat Myanmar, der zuletzt fast 290.000 Kubikmeter Teakholz pro Jahr in den Handel brachte.

Auch für den globalen Holzmarkt stellt das Exportverbot von Myanmar ein einschneidendes Ereignis dar. Experten gehen davon aus, dass Teakholz aus kontrolliertem Anbau den Platz von Naturteak einnehmen wird.


Das Exportverbot von naturgewachsenem Teak aus Myanmar tritt in Kraft

Dafür sprechen schwerwiegende Gründe:
Zum einen war Myanmar das letzte grosse Land, das noch natürliches Teakholz lieferte – alle anderen Produzentenländer hatten bereits in den 80er Jahren ähnliche Exportverbote verhängt. Mit seinem Exportverbot versiegt die letzte grosse Quelle für Teakholz aus natür- lichen Vorkommen, d.h. Händler sind gezwungen, auf Teakholz aus Plantagen auszuweichen.

Zum anderen ist Teak ein Holz, das eine einzigartige Marktstellung besitzt. In Indien und China wird es seit Jahrhunderten als Baustoff für exquisite Möbel, Wandverkleidungen und ganze Tempel verwendet. Für die wachsende Schicht traditionsbewusster Luxus- konsumenten in diesen Ländern ist es auch heute das Symbol für Wohlstand und Erfolg und daher nicht durch andere Hölzer zu ersetzen.

Hinzu kommt, dass nur sehr wenige Edelhölzer wie der Teakbaum auf Plantagen angebaut werden können. So entwickelt sich der ebenfalls sehr gefragte Mahagonibaum nur in Mischwäldern gut. Deren Bewirtschaftung ist aber vergleichs-weise teurer als ein Teakforst und wirkt sich negativ auf die Rendite der Anleger aus.


Das flächendeckende Abholzen von naturgewachsenem Teak hat ein Ende

Teakholzkulturen wurden hingegen seit Jahrhunderten mit grossem Erfolg gepflegt – die ältesten stehen heute im Bundesstaat Kerala in Indien. Schon damals legten die Initiatoren Wert darauf, die Teakbäume unter möglichst naturnahen Bedingungen anzubauen. In dieser Tradition sehen sich auch die Forstwirte von Life Forestry, die die Baumbestände unserer Kunden auf eine für Mensch und Natur verträgliche Weise anbauen.




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