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Life Forestry kämpft mit Wieder-Aufforstung gegen Waldverlust

WWF erwartet dramatische Wald-Rodungen bis 2030 - Life Forestry unterstützt die WWF Forderung nach einer Trendumkehr

Stans, 28.05.2015

In einer aktuellen Studie hat der World Wild Fund for Nature, kurz WWF, die Entwicklungen und Folgen des weltweiten Raubbaus von Wäldern untersucht. Das erschütternde Ergebnis: Bis zum Jahr 2030 befürchten die Umweltschützer einen weltweiten Verlust von Waldflächen in der Grössenordnung um 170 Mio. Hektar. Das ist eine Fläche so gross wie Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Belgien, Niederlande, Tschechien und Ungarn.

Wenngleich Life Forestry mit rund 4'000 Hektar aufgeforsteten Teakwäldern zu den grössten Anbietern von Teak-Direktinvestments weltweit zählt, zeigt der Zahlenvergleich wie viel Arbeit noch bleibt, um den Negativsaldo auszugleichen.

Die 11 Entwaldungsfronten

Der Erde droht somit in den nächsten 15 Jahren ein erheblicher Waldverlust: In einer aktuellen Studie identifizieren die Umweltschützer elf „Entwaldungsfronten“, an denen weltweit mit den grössten Verlusten zu rechnen ist. Die überwiegende Zahl dieser Brennpunkte liegt in den Tropen. Zu den wichtigsten zählen der Amazonas, die Mekong-Region sowie Borneo. „Wenn wir nicht handeln, werden die letzten grossen intakten Waldgebiete einem gigantischen Raubbau zum Opfer fallen“, sagt Jörg-Andreas Krüger, Experte für Biodiversität beim WWF.

Riesige Monokulturen verschlingen immer mehr Flächen

Die Gründe für die Entwaldung variieren laut WWF von Gebiet zu Gebiet. Der mit Abstand wichtigste Faktor sei global gesehen jedoch die industrielle Landwirtschaft. Insbesondere die Viehhaltung und der Anbau von Palmöl und Soja in riesigen Monokulturen verschlingen immer grössere Flächen. Hinzu kommen die nicht-nachhaltige Abholzung für die Holz- und Papierproduktion, der Abbau von Bodenschätzen und Infrastrukturprojekte in zuvor unberührten Gegenden, die einer weiteren Zerstörung wiederrum Vorschub leisteten. „Auch wenn die grossen Entwaldungsfronten weit entfernt liegen, sind wir ein wichtiger Teil des Problems“, erklärt Krüger. „Ob nun Holz, Papier, Palmöl oder Soja - die aus der Entwaldung gewonnenen Produkte landen zu einem großen Teil in Deutschland und Europa.“ Das trifft auch auf Bodenschätze zu.

Amazonas am stärksten betroffen

Die Region mit der grössten prognostizierten Vernichtung ist der Amazonas, wo der WWF einen Rückgang des Waldes von bis zu 48 Millionen Hektar veranschlagt. Damit würden fast 30 Prozent des grössten Regenwaldgebiets der Erde im Jahr 2030 nicht mehr bewaldet sein. Noch stärker als andere Regionen sieht sich der Amazonas mit einer Vielzahl negativer Entwicklungen zeitgleich konfrontiert. Neben der Expansion von Agrarindustrie und Viehhaltung ist dies auch der Strassen- und Kraftwerksbau. Besonders kritisch schätzen die Umweltschützer die aktuelle politische Lage ein: „Brasilien ist gerade dabei sämtliche Erfolge beim Umweltschutz der letzten Jahrzehnte über Bord zu werfen“, sagt Roberto Maldonado, Südamerika-Referent beim WWF. Würden aktuelle Reformvorhaben verwirklicht, könnten staatliche und indigene Schutzgebiete bald einfach aufgelöst und erschlossen werden, wenn es kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen dient.

Klima und Artenvielfalt leiden

Zu den negativen Folgen der Waldzerstörung zählt der WWF das Anheizen des Klimawandels und den Verlust an Artenvielfalt. Allein in den Tropen seien 291 Gigatonnen klimawirksamer Treibhausgase gebunden, das entspricht rund 290 Mal der jährlichen Emission Deutschlands. Daneben beherbergen die Wälder auf der Südhalbkugel einen Grossteil der weltweiten Artenvielfalt. So findet man auf einem Hektar Fläche im Amazonas in etwa dieselbe Anzahl unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten wie in ganz Deutschland. Voraussetzung für eine Trendumkehr ist nach Ansicht des WWF, die wichtigen Funktionen des Waldes für den Menschen zu erkennen: „Wälder versorgen uns mit sauberem Wasser, schützen uns vor Erosion und Fluten und stabilisieren unser Klima. Setzen wir das aufs Spiel, verlieren wir mehr als ein paar Prozente Wirtschaftswachstum“, so Krüger.

Trennung von Schutz- und Nutzwäldern als Lösungsansatz

Wenngleich die tiefliegenden Ursachen für die Abholzung in der ständig wachsenden Bevölkerung zu suchen sind, ist es aber auch der Mensch selbst, der mit seinem Verhalten etwas unternehmen kann. Der Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg betont: “Die hohe Verschwendung in den Industrieländern, sei es bei Nahrungsmitteln oder auch bei der Verwendung von Papier und anderen Verbrauchsgütern sorgt dafür, dass immer mehr produziert wird, was eigentlich gar nicht nötig wäre.“ Auch für die Holznutzung hat Liesenberg einen Vorschlag: „Durch die konsequente Trennung von Nutz- und Schutzwald können bestehende Ökosysteme geschützt werden und auf den übrigen Flächen die Produktivität erhöht werden. Nur so kann der ständig steigenden Nachfrage nach Holz Rechnung getragen werden.“ Investitionen in dieses System lohnen sich auch für Investoren. Schon seit vielen Jahren erzielen Anleger mit Holz-Investments zweistellige Renditen. So bietet die Life Forestry Switzerland AG Direktinvestments in Teakbäume an. Bei einer Laufzeit von 10 bis 20 Jahren können Baumeigentümer Renditen bis zu 12% erzielen.

 

 




 
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