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Soziales Engagement Peru



Ricardo Palma, Mai 2013

Es gibt eine neue Geschichte zu erzählen: Moisés (15) und Samuel (13) schlossen sich der SOS-Familie von Mamá Teodolinda im Jahr 2008 an. Auch wenn der Aufenthaltsort ihrer leiblichen Mutter unbekannt war, dachten die beiden immer, dass sie sie einfach verlassen hätte, und deswegen empfanden sie ein Gefühl von Bitterkeit ihr gegenüber. Und das  spiegelte sich in ihrem Verhalten zu Hause wider. Kein Mensch wusste, wo ihre leibliche Mutter hingekommen war, nicht einmal ihre Nachbarinnen aus Manchay (dem Ort wo sie gelebt hatten, bevor sie ins Kinderdorf ankamen), die die Kinder oft besuchten. Die Sozialarbeiterin hatte jedoch etwas Verdächtiges in der Einstellung dieser Besucher gemerkt, und sie entschloss sich einen Überraschungsbesuch in Manchay durchzuführen. Was sie dort herausfand war unglaublich: Ricardina, die Mutter von Moisés und Samuel, lebte in Manchay! Die Nachbarinnen hatten immer gewusst, wo sie war, denn sie waren diejenigen, die den Fall der Kinder vor dem Familiengericht gemeldet hatten. Damals war Ricardina eine junge alleinstehende Mutter und war nicht in der Lage, für ihre Kinder zu sorgen. Deswegen ging sie in den peruanischen Urwald, wo man ihr eine Arbeitsstelle angeboten hatte, und liess ihre Kinder bei einer benachbarten Familie. Als sie nach Lima zurückkam und nach ihren Kinder fragte, sagte die Frau zu ihr, dass ihre Kinder adoptiert worden seien. Sie wurde depressiv und ging nach Huancayo (8 Stunden von Lima entfernt) auf der Suche nach einem besseren Leben. Zwei Jahre später kam sie nach Lima zurück, entschlossen ihre Kinder zu finden. Die Nachbarinnen sagten ihr die Wahrheit, empfohlen ihr aber, ihre Kinder im SOS-Kinderdorf zu lassen, wo sie in einer liebevollen familiären Umgebung aufwachsen würden, mit mehr Chancen auf eine bessere Zukunft.

Während des ersten Treffens erfuhr Ricardina, dass sie ihre Kinder erst nach einem effektiven Re-Bonding-Prozess wiedersehen würde. Endlich war es so weit und Ricardina sah ihre Kinder wieder nach vier Jahren im SOS-Kinderdorf Esperanza. Da die Jungen ein paar Wochen vorher auf das Wiedersehen angemessen vorbereitet wurden, war das Treffen ein positives und rührendes Erlebnis. Die Familienbetreuerin begleitete und führte den ganzen Prozess und unterstützte die Jungen, damit sie ihrer Mutter verzeihen und das Vertrauen wieder aufbauen konnten. Seitdem besucht Ricardina ihre Kinder sehr oft und gelegentlich nimmt sie sie mit zu dem Haus, das sie für ihre Kinder in Manchay baute. Moisés besucht die 9. Klasse der Leoncio-Prado-Militärschule und Samuel geht in die 7. Klasse der Monitor-Huáscar-Schule. Zur Zeit bereiten sie sich auf eine mögliche künftige Wiedereingliederung in ihre Herkunftsfamilie vor.

Life Forestry - SOS Kinderdorf - Rio Hondo 2013 - 02Ein Überblick über die Projekte im SOS-Kinderdorf Rio Hondo / Chosica: Unser Programm ist ein Zuhause für 160 Kinder im Alter zwischen 1 und 18 Jahren, die in den 24 Familienhäusern des SOS-Kinderdörfer Esperanza und Río Hondo leben. Die Jugendeinrichtung beherbergt 9 Jungen, die ihren Entwicklungsprozess in Begleitung eines Betreuers fortsetzen. Neun Mädchen wohnen in einer zweiten SOS-Jugendeinrichtung. Ihren Entwicklungsprozess wird von einer Betreuerin und von ihren SOS-Muttis überwacht. Eine andere Gruppe von 52 jungen Leuten wurde ins Programm für betreutes Wohnen eingeschlossen, während sie ihre Ausbildungen bzw. Universitätsstudien absolvieren. Darüber hinaus wurden 16 Kinder und junge Leute in ihren Herkunftsfamilien wiedereingegliedert. Ruhig verläuft das Leben in den SOS-Kinderdörfern von Rio Hondo und Esperanza. Kinder und junge Leute erledigen zusammen ihre Schulaufgaben und teilen die Verantwortung, wenn es um die Hausarbeit geht. Sie unterstützen sich in guten wie in schlechten Zeiten, so wie es für normale Familien üblich ist. Wir muntern die Mutter darauf, dass sie sich weiterentwickeln, so dass sie ihren Kindern die beste Bildung anbieten können.Life Forestry - SOS Kinderdorf - Rio Hondo 2013 - 03Im Juni versammelte sich die ganze Dorfgemeinschaft um ein SOS-Fussball- und Volleyballturnier in Lima zu organisieren. Die Öffnungszeremonie fand im SOS-Kinderdorf Pachacamac statt und war eine sehr gute Gelegenheit um sich auszutauschen. Kinder, junge Leute, Mütter, Tanten, und Mitarbeiter beteiligten sich enthusiastisch an der Sportveranstaltung, die in verschiedenen Phasen verlief. Unser Programm gewann den Volleyball-Pokal und wird der Gastgeber der nächsten SOS-Meisterschaft sein.

Um den Tag der Familie zu feiern, wurde ein grosses Musik- und Tanzfestival im Kolosseum ‘Carmela Estrella’ der Stadtverwaltung Chosica veranstaltet. Dort gab es natürlich viel zu unternehmen ausser Tanzen und Singen: Typisch peruanisches Essen, Spiele, usw. Kinder und Jugendliche hatten die Möglichkeit, einen sonnigen Tag mit ihren Herkunfts- und/oder mit ihren SOS-Familien, -Tanten, und –Mitarbeitern zu verbringen.

Life Forestry - SOS Kinderdorf - Rio Hondo 2013 - 04Gegen Ende des Jahres dachten die Kinder im schulpflichtigen Alter fast nur noch an die bevorstehenden Schlussprüfungen. Die meisten schlossen das Schuljahr schliesslich erfolgreich ab. Einige Kinder werden zusätzliche Schulunterstützung in den kommenden Schulferien beanspruchen. Alle Kinder und Jugendliche nehmen auch im 2013 an verschiedenen Workshops teil: Tanz, Fussball- und Volleyballtraining, usw. Eine weitere Gruppe wird sich dem Programm zu Aufbau und Stärkung von Kompetenzen anschliessen oder Sprachtherapiestunden besuchen. Dadurch werden sie Selbstvertrauen gewinnen und ihr Selbstwertgefühl stärken. Durch das Programm für im Kinderdorf lebende Jugendliche, unterstützen wir junge Leute auf ihrem Weg zu anderen Wohnalternativen, wie zum Beispiel Jugendeinrichtungen, Betreutes Wohnens, und Wiedereingliederung in Herkunfsfamilien (wenn die Bedingungen gegeben sind). Im November haben Kinder vom SOS-Kinderdorf während zwei Wochen in Jugendeinrichtungen gewohnt, um zu sehen wie das Leben dort aussieht. Es war für sie eine sehr wertvolle Erfahrung. Im September und Oktober nahmen sie und ihre SOS-Mütter an den Workshops über Sexualität, Kindererziehung, Werte, u.a. teil.

Wir beteiligen uns noch an der ‚DRIVING FORCE OF THE PROVINCE HUAROCHIRÍ‘ im Rahmen des konsensusfördernden Entwicklungsplans der Provinz Huarochirí 2008 – 2018. Zweck dieses Vereins ist es, den jährlichen Terminkalender für öffentliche Investition in Zusammenarbeit mit Behörden der 32 Provinzbezirke zu organisieren.

Zum Jahresabschluss standen 60 Kinder aus verschiedenen SOS-Kinderdörfern in Lima (einschliesslich eine Gruppe von Callao) in ihren roten und weissen Kleidungen vor den vielen Fenstern des kolonialen Gebäudes der HSBC-Bank am San-Martin-Platz in der Stadtmitte und erzählten den Tausenden am Platz versammelten Menschen eine wunderschöne Geschichte mit ihren vorgetragenen Weihnachtsliedern. Begleitet und betreut wurden sie von einem lokalen Schauspieler. Auch im Jahre 2013 stehen die Bewohnerinnen und Bewohner des SOS-Kinderdorfes vor neuen Herausforderungen: Gelegenheit, um von vergangenen Fehlern zu lernen, und neue Projekte mit Optimismus anzugehen.

Wir sind davon überzeugt, dass es noch viele Kinder und junge Leute gibt, die dank Ihrer Unterstützung und dank dem Engagement von SOS-Müttern und -Mitarbeitern in der Lage sein werden ihren Träumen zu folgen. Alles Gute und herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Mit herzlichen Grüssen

Laura Aguirre C. und

Juan Reátegui Ballón
Leiter SOS-Kinderdorf

 

 

&nb



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