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Soziales Engagement Peru



Ricardo Palma, Juli 2012

Liebes Life Forestry Team

José und sein Bruder schlossen sich ihrer SOS-Familie in Rio Hondo im April 2004. Am Anfang fiel es ihnen schwer, sich an ihre neue Familienumgebung anzupassen. Die Beziehung zu ihrer SOS-Mutti war jedoch eng vom Anfang an. Bald empfanden sie eine grosse Zuneigung für sie und langsam fingen sie an im Kreise der neuen Familie wohl zu fühlen. José, ein lieber lächelnder Junge, liebt es, Gitarre zu spielen und neue Freunde zu machen. Ausserdem ist die Gerechtigkeit für ihn eine sehr wichtige Angelegenheit. Jose weiss ganz genau die Auswirkungen, die sein Lächeln, seine Witze und seine Scherzen auf die Laune seiner Mutti haben: ‘Jedesmal, wenn sie sich ärgert, schaue ich sie an und schenke ihr ein riesengrosses Lächeln, so dass sie einfach nicht mehr böse sein kann...‘, sagt er. Er hatte immer davon geträumt, eine Militärakademie besuchen zu können, so er entschloss sich, die Eignungsprüfung der Militärakademie ‘Leoncio Prado’ zu schreiben. Seine Mühe wurde belohnt, denn er bestand die Prüfung und er besucht nun die 9. Klasse an dieser Schule. Einer seiner Träume ist schon in Erfüllung gegangen und er fühlt sich sehr glücklich!

Das Programm SOS-KInderdorf Chosica ist ein Zuhause für 165 Kinder und junge Leute im Alter zwischen 1 und 18 Jahre, Mitglieder von 24 Familien (12 in Río Hondo und 12 in Esperanza). Seit Mai profitieren die Kinder von den Gesundheitspflegedienstleistungen bei der Gesundheitspflegestation San Gregorio dank eines mit ihnen unterschriebenen Abkommen. Zehn junge Männer leben zur Zeit in einer der SOS-Jugendeinrichtungen, während neun junge Damen ihren Alltag in einer zweiten Jugendeinrichtung teilen, immer mit der Begleitung von Jugendbetreuern. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden 52 Kinder und Jugendliche ins Programm für Betreutes Wohnen, wo sie ihre ganzheitliche Entwicklung fortsetzen werden. Machne von ihnen gehen noch in die Schule, manche absolvieren eine technsiche Ausbildung oder ein Universitätsstudium. In den letzten Monaten wurden 16 Kinder in ihre Herkunftsfamilien wiedereingegliedert.

Anfang 2012 wurde ein Programm für Produktive Sommerferien gehalten, mit der Unterstützung der Stadtverwaltung vom Stadtbezirk Huarochirí. Das Programm bietet den Teilnehmern verschiedene Workshops, wie zum Beispiel Sports, Umweltschutz, Volksmusik, Aktivitäten für unternehmungslustige junge Leute.

Schüler der 8., 9. und 10. Klasse im Alter zwischen 14 und 16 beteiligten sich am von der Universität San Ignacio de Loyola im Rahmen des Programmes Junior Achievement Worldwide finanzierten Projekt ‘The Company’. Die Teilnehmer des Projektes bildeten eine Firma namens ‘JHANS’ (spanische Abkürzung für ‘Zusammen bis wir unsere Träume verwirklichen) und gingen durch eine 15wöchige Periode harter Arbeit. Sie sollten ein Unternehmen bilden und bewirtschaften: sich ein Produkt ausdenken, das Produkt durch verschiedene Strategien verkaufen, Gewinne erzielen und endlich das Unternehmen auflösen. Dank dieses Training lernten die Teilnehmer viel über Kleinunternehmen und verstärkten dadurch ihre unternehmerische Kompetenz.

Unter den Aktivitäten, die für in den SOS-Kinderdörfern in Chosica lebenden Jugendliche geplannt wurden, ist das erste Jugendtreffen zu erwähnen. Das Treffen fand statt im Januar am Strand Kawaii mit der Teilnahme von Jugendlichen des Kinderdorfes und des Programms für Betreutes Wohnen. Ziel des Treffens war die Integration aller Jugendlichen (Mädchen und Jungen). Viele von ihnen sahen sich erst nach längerer Zeit wieder. Teamarbeit und Identität wurden durch Spiele und Partizipationsstrategien gefördert. Das Ergebnis war ein Wochenende mit vielen persönlichen und gemeinsamen berreichernden Erfahrungen. Die meisten Jugendlichen konnten diese Tage am Strand - weit weg von der grossen Stadt - richtig geniessen, denn sie durften Sports treiben, im Becken oder im Meer schwimmen, lagern, lange reden, usw.

Im Juni bildeten wir den Jugendverein ‘Nuevo Pensamiento Juvenil’ (Neue Denkweise der Jugend) mit dem Zweck Aktionen zur Förderung der Kinderrechte und der Partizipation der Kinder und Jugendliche in Gemeinschaftsfragen zu veranlassen.

In den ersten fünf Monaten des Jahres besuchten die Sozialarbeiter die Herkunftsfamilien, um ihre sozioökonomische Situation zu überprüfen, die bereits vorhandenen Berichte zu aktualisieren, und ein Follow-up zu machen, bevor sie diese Information der Vormundschaftsbehörde (UGIT), sowie der Staatsanwaltschaft und dem Familiengericht überreichen. Workshops über die mit der Situation ihrer Kinder in Verbindung stehenden Rechtsverfahren wurden auch auf Herkunftsfamilien gerichtet (Vormundschaft, Gesetz für Pflegeunterbringunszentren, usw). Treffen zwischen Herkunftfamilien, Familienberater und Sozialarbeiter wurden organisiert um all die Betroffenen auf einen möglichen Weidereingliederungsprozess vorzubereiten.

Kinder im Alter zwischen 3 und 11 profitierten von den Workshops zur Verstärkung ihrer sozialen Kompetenz. Themen wie gute Manieren, Freundschaft, Solidarität wurden darin behandelt. Eine Konferenz über Sexualität wurde auch gehalten, wo die Kinder und Jugendlichen mit der Hilfe von Videos und kurzen Geschichten über Vorbeugung von Krankheiten aufgeklärt wurden.

Die jungen Männer, die zur Zeit in der SOS-Jugendeinrichtung wohnen und noch keine Berufswahl gemacht haben, besuchten Berufsberatungsstunden. Die jungen Damen des Programms besuchten Workshops über sexuelle und reproduktive Gesundheitspflege bei INNPARES (Nationalinstitut für verantwortliche Elternschaft).

Im Juni feierten wir das Jubiläum von SOS-Kinderdorf International weltweit, und das gleiche haben die Familien aller anderen SOS-Programme landesweit getan. Spiele, Musik- und Tanzvorführungen, Ausflüge und vieles mehr wurden veranstaltet. Wir alle haben uns daran beteiligt, Kinder, SOS-Familien, -Mitarbeiter und die benachbarte Gemeinschaft. Der berühmte peruanische Schriftsteller Manuel Conde las einige seiner kurzen Geschichten vor.

Im Rahmen des Herkunftsfamilienansatzes beteiligten sich in den Sommermonaten (Januar und Februar) Kinder der Tagesmütterprogramme (Familierförderung) Eusebio Menard und Flor de Lis am Programm für produktive Sommerferien. Ihnen standen viele Alternativen zur Wahl: Workshops für Malerei, Basteln, Tanz, Sports, Frühförderungsstunden, Nachhilfe, usw. Um den Welttag des Wassers zu feiern veranstalteten wir am 22. März einen bunten Umzug durch die Hauptstrassen von Chosica, um durch Songs und Plakaten die rationelle Nutzung des Wassers zu fördern. Die Feier setzte im Mai zum Anlass des Muttertages mit einer rührenden Zeremonie im Kinderdorf fort. Der Bürgermeister des benachbarten Stadtbezirkes Santa Eulalia, Herr David Sánchez nahm als Gast an der Zeremonie teil und schenkte drei Körbe mit Lebensmittleln, die unter den Mütter ausgelost wurden.

Wir sind davon überzeugt, dass es noch viele Kinder und junge Leute gibt, die dank Ihrer Unterstützung und dank dem Engagement von SOS-Müttern und -Mitarbeitern in der Lage sein werden ihren Träumen zu folgen. Alles Gute und herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Mit herzlichen Grüssen

Laura Aguirre C. und

Juan Reátegui Ballón
Leiter SOS-Kinderdorf Chosica



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