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AKTIVER KLIMASCHUTZ DURCH CO2-BINDUNG

Wer in Wälder und damit in nachwachsende Rohstoffe investiert, bekennt sich nicht nur zum Klimaschutz, sondern leistet zugleich einen aktiven Beitrag. Um die Klimawirkung der Life Forestry Wälder in Bezug auf ihre Wirkung zum Schutz der Atmosphäre vor CO2-Belastung zu messen, hat das Schweizer Unternehmen eine umfangreiche Studie beim weltweit anerkannten Zertifizierer GFA Envest in Auftrag gegeben. Unter der Leitung von Professor Dr. Gerald Kapp kam die Studie zu dem Ergebnis, dass die Wälder der Life Forestry Group in Costa Rica und Ecuador im Jahr 2009 eine gesamte CO2-Bindung von über 156.000 Tonnen erzielten. Die mittlerweile über 8.000 Hektar Teakwälder binden heute in etwa den Jahres-Schadstoffausstoss einer Grossstadt mit 500.000 Einwohnern, wie Hannover, Nürnberg oder Zürich.

Besonders wichtig war dabei für Life Forestry der wissenschaftliche Ansatz, gemäss den internationalen Vorgaben der UN-Klimakonvention (UNFCCC). Geschäftsführer Lambert Liesenberg erklärt zu dieser Studie, dass dies eine Bestätigung für die hohe forstwirtschaftliche Qualität der Teak-Anpflanzungen darstelle. „Es ist doch ein gutes Gefühl, wenn wir wissen, dass wir immerhin so viel CO2 binden, wie die Deutschschweiz in einem Monat produziert,“ so Lambert Liesenberg weiter.

Ein Hektar Teakbaumplantage bindet von der Anpflanzung über die Wachstumsperiode von 20 Jahren etwa 300 Tonnen Kohlendioxid. Eine nachhaltige Teakpflanzung mit Schutzzonen wie bei Life Forestry bindet dauerhaft sogar 400 Tonnen und mehr an CO2. Aktuell ist es noch nicht möglich CO2-Zertifikate zu generieren, denn dafür hätten die Wälder schon vor der Anpflanzung im Rahmen eines zertifizierten Projektes erfasst werden müssen.

Seit einiger Zeit verfolgt die Politik ein vielversprechendes Konzept. Unter der sperrigen Bezeichnung „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation and the Role of Conservation, Sustainable Management of Forests and Enhancement of Forest Carbon Stocks in Developing Countries“, kurz REDD+, sollen CO2-Emissions-Zertifikate dafür erteilt werden, dass auch bestehende Wälder nach dem Prinzip der „Zusätzlichkeit“ später oder nicht abgeholzt werden.

Derzeit greift das Programm REDD+ nur für staatliche Wälder. In Anbetracht der politischen Umweltziele wird deshalb bereits darüber diskutiert, dieses Konzept auch für private Wälder zugänglich zu machen.

Berechnung der Kohlenstoffsequestrierung der Life Forestry Plantagen